Startseite / Canon EOS 600D

Canon EOS 600D

Wer viel Wert auf ein hochauflösendes Bild legt, der kann gerne zu einer DSLR wie der Canon EOS 600D greifen. Man sollte hier aber bedenken, dass es eine Kamera für Fortgeschrittene ist. Wer das ganze Potenzial aus der Kamera rausholen möchte, muss die Kamera jedoch im manuellen Modus bedienen und das kann beim Vloggen umständlich werden. Der Aufwand lohnt sich aber, denn die Bildqualität ist den üblichen kleinen Vlog-Kameras deutlich voraus.

vlog kamera eos 600d
Canon EOS 600D

Technik:

Die Canon EOS 600D ist eine DSLR (Digitale Spiegelreflex) Kamera mit 18 Megapixel. Eigentlich entwickelt für die Fotografie wird sie jedoch sehr gerne und sehr häufig zum Dreh von Videos, insbesondere Vlogs, verwendet. Die Canon EOS 600D hat einen großen Vorteil gegenüber anderen Vlog Kameras. Man kann das Objektiv nach Wahl wechseln und dementsprechend für verschiedene Anlässe umwandeln. Das mitgelieferte Kitobjektiv mit einer Brennweite von 18-55mm ist qualitativ gut und auch von Canon. Jedoch bieten Objektive mit einer geringeren Brennweite einen höheren Bildausschnitt, was für Vlogs besser geeignet ist. Ich persönliche nutze das Samyang 14mm.

canon eos 600d
Klappdisplay

Was ich extrem genial finde ist der super schnelle Autofokus! Solange das Objektiv es unterstützt. Das nimmt sehr viel Arbeit beim Vloggen ab und diese Funktion gab es beim Vorgängermodell leider noch nicht.

Ein weiterer Vorteil der 600D ihren Vorgängern gegenüber bietet das Klapp-Display. Ein klappbares Display ist zum Vloggen immer von Vorteil! In dunklen Umgebungen kannst du den ISO Wert verändern. Die ISO-Empfindlichkeit ist eine elektronische Verstärkung die das Bild heller macht. Du solltest jedoch, wenn möglich, immer mit einem niedrigen ISO-Wert aufnehmen.

Hinweis: Vloggen mit einer DSLR ist aufwendiger, die Qualität ist jedoch besser.

Videos:

Du kannst die Auflösung der Videos im Menü einstellen. Die 600D nimmt in der höchsten Einstellung Full-HD Videos (1920×1080) auf mit 30 Bildern pro Sekunde. In 720p (1280×720) sind sogar 60 Bilder pro Sekunde möglich. Dazu musst du jedoch im Menü den Videoausgang von PAL auf NTSC umstellen. Sogar die Bitrate, welche über die Qualität des Bildes entscheidet, ist definierbar.

Kameramikrofon
Mikrofon für 600D

Ton: 

Die EOS 600D verfügt über ein eingebautes Mikrofon, jedoch ist dieses wie bei den meisten Kameras nicht sonderlich gut. Bei besonders unruhigen Umgebungen oder Wind ist der Ton in den meisten Fällen unbrauchbar. Jedoch gibt es extra für die Canon EOS Reihe ein wunderbares Aufsteck-Mikrofon von Rode. Das Rode Videomic benutze auch ich auf meiner Canon EOS 550D und bietet eine hervorragende Audioqualität für Unterwegs.

eos-600d-bewertung

Fazit: Wer viel Wert auf gute Bild- und Tonqualität in seinen Videos legt, sollte definitiv zu einer DSLR wie der Canon 600D greifen. Auch im filme seit Jahren mit dem Vorgänger der 550D. Die 600D verfügt zusätzlich auch noch über ein Klapp-Display, welches zum Vloggen äußerst nützlich ist. Das einzige Problem ist die Größe und das Gewicht der Kamera, abhängig auch davon welches Objektiv man verwendet. Dir sollte bewusst sein, dass sich diese Kamera, im Gegensatz zur Canon Legria Mini X nicht einfach so in die Hosentasche stecken lässt. Das Filmen mit einer DSLR ist definitiv mehr Aufwand als mit einer handlichen Vlog Kamera, welche im Automatikmodus arbeitet. Jedoch lohnt sich der Aufwand, da die Qualität sich deutlich abhebt.

Preis: ab 300,00 EUR

Auf Amazon kaufen*

Immer wieder kommt es vor, dass beim Dreh Kameras kaputt gehen oder sogar geklaut werden. Bei teuren Kameras wie der Canon EOS 600D macht es unter Umständen Sinn eine Kameraversicherung zu haben.

Beispielvideo:

Aufgenommen mit dem Vorgänger der EOS 550D. Beide Kameras sind von der Bildqualität jedoch identisch.

(Falls du mit dem Handy online bist kannst du dieses Video vielleicht nicht gucken)

Das könnte dich ebenfalls interessieren:

Vlog Kamera Bestseller – die optimale Vlog Kamera

 Vlog Kamera Übersicht – meine Empfehlungen

Speicherkarten für Vlog Kameras – alles was du dazu wissen musst